Minou – ausgereist als Kiki!

Happy End – Kiki heißt jetzt Minou

Aus Kiki aus Transsilvanien wurde Minou aus dem Odenwald.

Optisch wirkt sie, als hätte jemand vergessen, den Hund um ihre Beine herum fertigzubauen.

Sie besteht gefühlt ausschließlich aus Stelzen und bewegt sich mit der Eleganz einer grobmotorischen Abrissbirne. Dafür entwickelt sie Geschwindigkeiten, bei denen selbst Speedy Gonzales anerkennend nicken würde.

Minou ist ein Freigeist. Sie trifft ihre Entscheidungen gerne selbst, findet grundsätzlich alles interessant und ist mit einer beneidenswerten Konsequenz neugierig. Ob ein Blatt, ein Käfer und vor allem Gerüche – alles wird untersucht, als hinge ihr Leben davon ab.

Mit unseren beiden Katzen lebt sie in friedlicher Koexistenz. Minou ist fest davon überzeugt, dass sie beste Freunde sind.

Die Katzen würden das vermutlich etwas differenzierter formulieren.

An der Leine ist sie ein Musterbeispiel. Der Rückruf dagegen bleibt ein interessantes Diskussionsthema. Nicht, weil sie ihn nicht versteht – sie hält ihn eher für einen unverbindlichen Vorschlag, den man je nach Tagesplanung annehmen oder eben ignorieren kann.

Minou bringt uns jeden Tag zum Lachen. Nicht, weil sie Kunststücke beherrscht oder besonders gefällig sein möchte, sondern weil sie einfach sie selbst ist: eigenständig, urkomisch und völlig authentisch.

Vielen Dank an alle, die ihr den Weg von Rumänien zu uns ermöglicht haben. Die Vermittlung war unkompliziert und Jana von der Pflegestelle ein echter Schatz ❤️.

Wir möchten unseren kleinen etwas speziellen Vampir nicht mehr missen 😊

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